Zucht

Grundsätze unserer Zucht und Auswahl

Unsere Golden Retriever werden ausschließlich an Personen abgegeben, die bereit sind, diese Hunde retrievergerecht zu halten und zu fördern. Dazu gehört ein ernsthaftes und nachhaltiges Interesse an jagdlicher bzw. jagdnaher Arbeit, insbesondere an der Dummyarbeit. Golden Retriever sind leistungsbereite, aktive Arbeitshunde, die eine klare Aufgabe und kontinuierliche geistige Förderung benötigen.

 

Wir züchten keine Nova Scotia Duck Tolling Retriever mehr. Unser Zuchtfokus liegt ausschließlich auf Golden Retrievern aus Arbeitslinien.

 

In unser Zuchtprogramm werden ausschließlich Elterntiere aufgenommen, die höchsten gesundheitlichen Anforderungen entsprechen. Gesundheit, Belastbarkeit und funktionale Eignung sind für uns unverzichtbare Voraussetzungen und werden entsprechend geprüft, bevor eine Verpaarung in Betracht gezogen wird. Die Aufzucht unserer Welpen basiert auf höchster Sorgfalt und wir nehmen uns viel Zeit unsere Welpen auf ihr zukünftiges Leben vorzubereiten. 

 

Die Abgabe eines Welpen verstehen wir nicht als einmaligen Akt, sondern als Beginn eines langfristigen Verantwortungsprozesses. Entsprechend erwarten wir von zukünftigen Welpenbesitzern die Bereitschaft, sich aktiv auf diesen Weg einzulassen und Ausbildung nicht an Dritte zu delegieren.

 

Ein zentraler Bestandteil unseres Konzepts ist die begleitete Ausbildung. Wir setzen voraus, dass Welpenkäufer – soweit organisatorisch möglich – an von uns geleiteten Welpen- und Junghundetrainings sowie an weiterführenden Dummytrainings teilnehmen. Die Ausbildung erfolgt konsequent über positive Verstärkung. Auf Happy-Fellow® Coaching & Seminars ist unser Ausbildungsangebot zu finden. Als Vorbereitung auf das Dummytraining mit einem Golden Retriever empfehlen wir unser Arbeitsbuch "Marking, Memory und Co.".

 

Wir planen keine jährlichen Würfe, sondern entscheiden über Verpaarungen bedarfs- und passungsorientiert. Entsprechend vergeben wir keine frühzeitigen Zusagen und führen keine Wartelisten im klassischen Sinn. Die Auswahl erfolgt mehrstufig, individuell und passungsorientiert. Sympathie allein ist kein ausreichendes Kriterium; entscheidend sind Verbindlichkeit, Haltung und Übereinstimmung mit unserem Ausbildungs- und Zuchtverständnis.

 

InteressentInnen, die einen Welpen primär als Familien- oder Begleithund ohne arbeitsbezogene Förderung suchen oder keine Bereitschaft zur aktiven Zusammenarbeit mitbringen, sehen wir nicht als passende Zielgruppe unserer Zucht.

 

Über den Golden Retriever aus Arbeitslinien

Golden Retriever aus britischen und US-amerikanischen Arbeitslinien stammen aus konsequent leistungsorientierter Zucht und unterscheiden sich deutlich von Show- bzw. reinen Familienlinien. Im Fokus stehen Sensibilität, Arbeitsfreude, Belastbarkeit, Führigkeit und eine ausgeprägte kognitive Leistungsfähigeit sowie Intelligenz, die ein strukturiertes, tierwohlzentriertes Training sowie ein hohes Maß an Engagement voraussetzt. Dies kann das Zusammenleben mit unerfahrenen HalterInnen oft herausfordend machen.

 

Britische Arbeitslinien zeichnen sich häufig durch große Ruhe am Fuß, hohe Impulskontrolle und präzises Arbeiten aus, während US-amerikanische Arbeitslinien oft durch besondere Dynamik, Geschwindigkeit und eine sehr hohe Arbeitsmotivation auffallen. Beide Linien vereint, dass sie eine tierwohlzentrierte, fachlich fundierte Ausbildung sowie regelmäßige geistige und körperliche Auslastung benötigen.

 

Golden Retriever aus Arbeitslinien eignen sich daher besonders für Menschen, die Freude an tierwohlzentrierter Ausbildung, Training und aktiver Beschäftigung haben und bereit sind, dem Hund eine echte Aufgabe zu bieten. Als reine „Nebenbei-Begleithunde“ sind sie in der Regel nicht passend.

 

Abschließend noch eine wichtige Anmerkung zum Nova Scotia Duck Tolling Retriever:

Nova Scotia Duck Tolling Retriever (Toller) sind keine "kleinen Golden Retriever" - diese Unterscheidung kann man nicht deutlich genug betonen. Toller sind hochgradig aktive, sensible und kognitiv sehr anspruchsvolle Hunde, die Beschäftigung und mentale Auslastung aktiv einfordern.



Auch für Personen, die sich eine Hunderasse wünschen, mit der Training schematisch und rigide umgesetzt werden kann, sind Toller in der Regel nicht geeignet. Ein harmonisches Zusammenleben erfordert ein hohes Maß an Geduld, Flexibilität, Kreativität sowie die Fähigkeit zur kontinuierlichen Selbstreflexion im Umgang mit dem Hund. 

 

Aversive Trainingsmethoden sind grundsätzlich abzulehnen; beim Toller wirken sie jedoch besonders destruktiv. Vertrauen und Beziehung können durch unangemessenes Training sehr schnell beschädigt werden und lassen sich – wenn überhaupt – nur mit erheblichem Feingefühl wieder aufbauen. Die Wahl des Trainers spielt daher eine zentrale Rolle: ungeeignete Trainingsansätze können nachhaltige negative Auswirkungen auf die weitere Entwicklung und Ausbildung des Hundes haben.

 

Auch Toller, die primär als Familienhunde gehalten werden, benötigen eine klare Aufgabe und regelmäßige, strukturierte Beschäftigung. Spielerischer Grundgehorsam und geistige Auslastung sind keine Kür, sondern Voraussetzung. Wer eine Hunderasse sucht, bei der ein kurzer Abendspaziergang und gelegentliche Trainingseinheiten ausreichen, ist mit einem Toller nicht gut beraten. Auch eine allgemein „aktive Familie“ stellt keine ausreichende Garantie dar – ohne gezielte Auslastung sucht sich der Toller eigenständig Beschäftigung, die nicht zwingend mit den Vorstellungen seiner Halterinnen und Halter kompatibel ist.


Weiterführende Informationen zu Zucht und Tierschutzgesetz

Informationen zur Haltung zur Zucht des Landes NÖ
 

B-Wurf Aingeal´s Share

Macey hat am 15. Mai 2024 fünf gesunde Welpen geboren - Es sind 3 Hündinnen und 2 Rüden.

Unsere Anfrageliste war wieder sehr lang, deshalb sind auch alle Welpen bereits vergeben.

Die Welpen können ab dem 10. Juli zu ihren neuen Familien kommen.

Am Ende der Seite befinden sich die Bildergalerien, die laufend erweitert werden.

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A-Wurf Aingeal´s Share

Macey hat am 24.Juli 2022 sieben gesunde Welpen geboren - Es sind 3 Hündinnen und 4 Rüden.

Unsere Anfrageliste war lang, deshalb sind auch alle Welpen bereits vergeben.

Die Welpen können ab dem 20. September zu ihren neuen Familien kommen.

Am Ende der Seite befinden sich die Bildergalerien, die laufend erweitert werden.

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FCI Zuchtstätte Aingeal´s Share

Warum Aingeal´s Share?

Die Grundlage für die Zuchtstätte Aingeal´s Share legte indirekt Gernots außergewöhnlicher Nova Scotia Duck Tolling Retriever Rüde "Monty".
Leider hatte er zu Lebzeiten keinen Nachwuchs und so hätte seine Linie fast geendet, wenn wir nicht 2018 seine Tochter Macey zu uns geholt hätten.

 

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A-Wurf Duckweed´s

Am 14. Mai 2008 erblickte unser Duckweed´s A Wurf das Licht der Welt. Wir sind unendlich stolz auf Emma und ihr Kleeblatt. 
Es sind zwei Hündinnen und zwei Rüden!
Nicole wird sich Duckweed´s Anya Acadia und Duckweed´s Angus Acadia (aka Gusy) behalten und Gernot behält sich Duckweed´s Acadian Fox (aka Danny) und Duckweed´s Acadian Jade.
Es werden also alle Welpen bei uns bleiben!

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Was macht einen guten Züchter aus?

7 wichtige Punkte, die für uns einen guten Züchter ausmachen:

1. Verpaarungen verantwortungsvoll planen mit dem Ziel die Rasse zu verbessern oder zumindest zu erhalten.

Dazu gehört nicht nur die eigene Hündin oder Rüden genau zu kennen mit alle Stärken und Schwächen, sondern auch den Deckpartner so gut wie irgendwie möglich. Dies erfordert zumindest eine Reise zum jeweiligen Deckpartner um sich den Hund genau in seinem Umfeld anzuschauen, bevor dieser Hund in die engere Auswahl kommt.Bei Arbeitshunden, wie dem Toller gehört hier auch dazu sich über die Fähigkeiten des Hundes ein genaues Bild zu machen.

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FCI Zuchtstätte Duckweed´s

Warum Duckweed´s?

Nicoles Zwingername kommt von einer sehr unscheinbaren Wasserpflanze. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Lemna minor, sie wird aber auch Wasserlinse, Entengrütze, Entenflott, Entengrieß oder Entengrün genannt.

Ich dachte mir es wäre doch sehr schön einen Zwingernamen zu wählen, der etwas mit Enten und Wasser zu tun hat. Da unsere Toller ja speziell für die Entenjagd gezüchtet wurden und Enten jagt man nun mal am Wasser.

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